athene noctua

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strigidae

Antipositivistischer Materialismus, anschaulich dargestellt

Ich schaue aus dem Küchenfenster und sehe, wie die Zweige des Baumes, der im Hof steht, sich bewegen. Beim Vergleich mit anderen Bäumen, die auch zu sehen sind, fällt auf, dass diese still stehen. Daraus schließe ich, dass im Hof Kinder spielen. Ich mache mir nicht die Mühe aufzustehen oder das Fenster zu öffnen um diese Tatsache mir selbst zu beweisen.

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9 Responses

  1. ;._; sagt:

    Versteh ich leider nicht. Würdest du das auch nochmal ohne das Bild erklären?

  2. ;._; sagt:

    Was das Bild bedeuten soll und was das ganze mit dem Materialismus zu tun haben soll.

    • bechstein sagt:

      Es geht um die Abgrenzung zwischen Materialismus und Positivismus.
      Ein Positivist hätte nachschauen müssen, um sicher zu gehen, dass keine Mutantenaffen dort sind, oder Gott den Baum bewegt. Das ist der Witz.

  3. Cyrano sagt:

    nee, das macht keinen Sinn. Auch der Materialist hätte Mutantenaffen auszuschließen… Der Positivis muss eben gar nichts nachschauen, wenn er sich als Gegenstand der Analyse allein die Bewegung des Baumes setzt. Der Materialist muss zwangsläufig tiefer gehen, da gehört das nachschaun dann schon dazu… vielleicht übersehe ich etwas. Oder du zielst auf einen Materialismus, der die Gesetze des beobachteten jeweils zuvor zu kennen glaubt… verwirrt…

  4. bechstein sagt:

    Also es ging nicht darum, das beste Beispiel zu finden; die Kategorie „Aus den Heften“ ist ja u.a. für Alltagsbeobachtungen gedacht.
    Ein Beispiel, bei dem Nachschauen nicht ohne weiteres möglich ist, bspw. wenn es um Macht, Wert o.ä. geht, würde den Positivismus ja weitaus blöder dastehen lassen.
    Es ist aber schon Geschichtlichkeit darin, die Kinder und die Schaukel sind ja schon sicher, ebenso das biologische Wissen darum, dass Bäume sich nicht von selbst auf diese Weise bewegen.
    Es gibt eine materielle Welt außerhalb der subjektiven Wahrnehmung, deswegen schließt der Materialist die Mutantenaffen aus, und zwar schon im Denken. Streng positivistisch wäre im Gegensatz dazu, eine Aussage zu verweigern, bevor etwas noch nicht beobachtet wurde.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Philosophisches_Wörterbuch (ersteres)

    Ich empfehle die Anschaffung der zweibändigen DDR-Version ab der 10ten Auflage.

  5. Cyrano sagt:

    Nun, dann verstehen wir schonmal etwa das gleiche unter Materialismus. Aber das Beispiel geht doch für Außenstehende (und das sind die Leser hier) daneben, weil wir nicht wissen, dass es eine Schaukel gibt. Im Beitrag folgt aus ‚wackelnder baum‘ –> Kinder spielen. Dann stimmt die Schlussfolgerung, aber ihr Grund wird nicht vermittelt.

  6. max sagt:

    Schön – dachte ich. Aber die Kommentare zeigen wieder das übliche: Es hat keinen Sinn! Wer´s nicht kapiert, versteht´s nicht. Und wer´s partout nicht verstehen will, obwohl cyrano intellektuell dazu in der Lage zu sein scheint, argumentiert´s mit langgezogenem Popel nieder.

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