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strigidae

Opfer

von Victor Bechstein

 

Im Verlauf der diesjährigen Luxemburg-Liebknecht-Demonstration haben wir, eine kleine Gruppe emanzipatorischer Kommunist_innen, am Rand der Demo ein Transparent entrollt, dass sich gegen die positive Bezugnahme linker Zusammenhänge auf die Führerfiguren Stalin, Mao und Lenin wendete. Wenige Minuten später wurden wir von aufgebrachten Teilnehmer_innen aus  marxistisch-leninistischen Blöcken mit Stöcken angegriffen, das Transparent in Stücke zerrissen. Menschen die sich spontan mit uns solidarisierten und versuchten uns von den Angreifer_innen abzuschirmen, wurden getreten und mit Fäusten geschlagen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Geldverleiher, Parasiten, Lügenpack…

Allen Lesern, die sich schon immer gefragt haben, wo denn der Antisemitismus in (West-)Deutschland nach 1945 geblieben sei, kann ich heute zumindest eine Teilantwort anbieten: im politischen Kabarett. Aber so deutlich wie Georg Schramm als Lothar Dombrowski hat es noch niemand ausgesprochen: Den Rest des Beitrags lesen »

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Warum der Islam doch zu Deutschland gehört

(danke an kotzboy fürs Aufspüren dieser Kopie, es gibt auch weiterführende Links dort)

Es sei auch auf den Wikipedia-Artikel über Mohammed Amin al-Husseini verwiesen, ein Abschnitt befasst sich mit Husseinis Wirken in Deutschland nach 1945 gegen das Luxemburger Abkommen (feat. deutsche Postnazis und deutsche Deutsche).

Nach all dem hört sich der Satz des CSU-Politikers Friedrich, dass sich in der Historie kein Beleg für die Verbindung zwischen Deutschland und dem Islam finde schon ganz anders an, oder?

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Warum der Islam nicht zu Deutschland gehören sollte

Eine Verteidigung des Laizismus

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Das Rhizom ist noch immer nicht verfault

Ich freue mich ja immer besonders, wenn Themen und Ideen von mir aufgegriffen werden, um Unfug zu verbreiten. Zum gleichen Zitat von Felix Baum,

What condemns the vast majority of Palestinians to poverty in their existence is, to an extent, superfluous and devalued labor-power, a fate they share with millions of slum-dwellers the world over and one that would hardly be altered by founding a Palestinian state. Historically, Palestinians were proletarianized by Israel, which separated them from the land, but because Labor Zionism did not want to integrate them as wage-laborers any more than the Arab states were apparently capable of doing, for generations hundreds of thousands of Palestinian refugees have scraped together a wretched existence in Arab camps, dependent on the charity of international aid organizations.

schreibt das Rhizom (<- Link zum Kommentar) einen Tag später als ich: Den Rest des Beitrags lesen »

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Die ursprüngliche Akkumulation in Palästina: Felix Baum im Platypus Review 33

Felix Baum sind Geschichte und Wahrheit nicht genug, um zu erkennen, dass Israel – für Kommunisten – notwendig „der bewaffnete Versuch der Juden, den Kommunismus lebend zu erreichen“ (ISF) sein muss. Er schreibt im Platypus Review (Link zum Artikel), der Publikation der Platypus Affiliated Society (die sich sehr bemüht, die Linke zu retten) als Replik auf den schon verlinkten ISF-Artikel, der übersetzt im Oktober 2010(!) im P.R. erschien, folgendes:

Historically, Palestinians were proletarianized by Israel, which separated them from the land, but because Labor Zionism did not want to integrate them as wage-laborers any more than the Arab states were apparently capable of doing, for generations hundreds of thousands of Palestinian refugees have scraped together a wretched existence in Arab camps, dependent on the charity of international aid organizations. Den Rest des Beitrags lesen »

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Wohnwaben für den nationalsozialistischen Bienenstaat

Dass Le Corbusier ein ausgemachter Faschist Nazi und Antisemit war, hat offensichtlich die hippen Bastelbedarfsverkäufer in Berlin nicht davon abbringen können ihren Laden „Modulor“ zu nennen, das Motto „material total“ überrascht da auch nicht mehr.

Le Corbusiers versuchte mit seinem Modulor, den Goldenen Schnitt mit einem menschlichem Standardmaß von 175 bzw. 183 cm zusammenzubringen:

Das Bild zeigt das resultierende Proportionssystem, die Grundlage für das architektonische Schaffen Le Corbusiers. Für Paul v. Naredi-Rainer ist dieses System  noch 1982 „bedeutendster moderner Versuch, der Architektur eine am Maß des Menschen orientierte mathematische Ordnung zu geben“. Was als Essenz rationalistischem Planens und Bauens erscheint ist jedoch in höchstem Maße irrational und esoterisch. Nicht nur, dass das Körpermaß beliebig gewählt ist, es ist auch vermessen und sinnlos, überhaupt dieses Einheitsmaß aufzustellen. Le Corbusier geht von einem idealen Körper nach seinen Vorstellungen aus, der gesunde, männliche und athletische Arbeiter und Soldat. Insofern ist das System hochmodern, nicht nur faschistisch sondern eugenisch und menschenverachtend. Alle Menschen, die diesem Gardemaß nicht entsprechen sind für Le Corbusier gar keine. Die entsprechenden Menschen bekommen eine Wohnwabe in einem hässlichen Betonklotz.

Bester und schlimmster Ausdruck: das Kloster Sainte-Marie de la Tourette

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