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strigidae

Zufällig Kunst

von Victor B.

Wie alle kulturelle Erscheinungen ist auch die Kunst heute wechselnden Moden unterworfen. Innerhalb der westlichen künstlerischen Moderne, der heute herrschenden Tradition, gibt es zwar nur eine Tendenz: die Flucht vor der Kunst überhaupt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Schostakowitschs Beitrag zur Formalismusdebatte

von Victor Bechstein

Dass Kritik auch verspätet zünden kann und dabei dann umso größere Schäden anrichtet, beweist die Geschichte des Anti-Formalistischen Rayok von Schostakowitsch. Den Rest des Beitrags lesen »

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„Wir dulden keine schlechten Moratorien, nur schlechte Moritaten.“

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Kunst…

Not for sale, „nicht für den Verkauf bestimmt“, hat Depprich eine Kunst-Aktion genannt. Da steht er vor dem Frankfurter Städel Museum und verschenkt selbst gemalte Aquarelle an Passanten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Die Erotik der Antierotik

Wer in einem Qualitätsmedium wie ZEIT-ONLINE einen klugen Text zum Verhältnis von Lust und Unlust in islamisch geprägten Ländern lesen will, oder sich an Listen zur Unterwanderung rigider Sexualmoral, wie dem doppeltem Blackberry, erfreuen möchte, wird heute von Deniz Baspinars Text „Der Reiz des Kopftuchs“ enttäuscht. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ästhetische Allianz

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#3 Peter Sloterdijk, Chef-Idiotosoph der Reaktion

Peter Sloterdijk ist ein Phänomen: sobald er den Mund aufmacht, kommt Gelaber heraus, dass frei von Begriffen, Logik und Form ist. Ein sprichwörtlicher Freidenker also, wie ihn die Deutschen lieben:

Bitte beachten Sie auch, dass Sloterdijk ein Genie ist. Er braucht keine Notiz um fünfeinhalb Minuten mal eben über Kultur, Reproduktion, Kulturpolitik, Landschaftsplanung, Stadtplanung, Wirtschaft, Kapitalismus, Hyperbeschleunigung, etc. zu assoziieren. Heraus kommt das, was sowieso jeder Trottel, ob mit Trottelbrille, Trottelbart und Trottelfrisur oder ohne, zu wissen glaubt.

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Das Conne Island-Plenum erledigt sich selbst (leider nur geistig)

Länger als einen Monat brauchte das Conne Island-Plenum um nach dem ersten, gescheiterten Versuch, das Veranstaltungsverbot für BgA und Justus Wertmüller zu begründen. Auch der zweite Versuch bleibt ein solcher, in dem – in Form wie Inhalt monströs – allerlei Blödigkeiten ausgeplaudert werden, die nichts zur Sache tun. Trotzdem ist dieser Text ein Lehrstück politischer Prosa, an seinem Zweck gemessen völlig ausreichend. Die, die sich Justus Wertmüller als rassistischen und sexistischen Hetzer vorstellen oder die, die es ohnehin, dank Gender Studies, wissen, brauchen selbstverständlich kein Argument; für den politischen Akt reicht die Handlung, die Gründe müssen gar nicht nachgeliefert werden. Deshalb erscheint mir ein Protest sinnlos, da die Farce schon jetzt offensichtlich ist.

Die Blamage des Plenums war schon seit der ersten Äußerung abzusehen: es hätte unter nicht-dekonstruktivistisch-verblödeten Menschen ausgereicht, die angeblich rassistischen und sexistischen Texte Wertmüllers zu zitieren und dazu Begriffe von Rassismus und Sexismus…Ich breche hier ab um das Vergnügen nicht zu kurz kommen zu lassen, denn die Lächerlichkeit und Hässlichkeit wird erst am Objekt selbst deutlich.

Für meine Favoriten (eine Auswahl heisst nicht dass der restliche Text nicht komplett verrückt wäre), klicken Sie auf

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Wohnwaben für den nationalsozialistischen Bienenstaat

Dass Le Corbusier ein ausgemachter Faschist Nazi und Antisemit war, hat offensichtlich die hippen Bastelbedarfsverkäufer in Berlin nicht davon abbringen können ihren Laden „Modulor“ zu nennen, das Motto „material total“ überrascht da auch nicht mehr.

Le Corbusiers versuchte mit seinem Modulor, den Goldenen Schnitt mit einem menschlichem Standardmaß von 175 bzw. 183 cm zusammenzubringen:

Das Bild zeigt das resultierende Proportionssystem, die Grundlage für das architektonische Schaffen Le Corbusiers. Für Paul v. Naredi-Rainer ist dieses System  noch 1982 „bedeutendster moderner Versuch, der Architektur eine am Maß des Menschen orientierte mathematische Ordnung zu geben“. Was als Essenz rationalistischem Planens und Bauens erscheint ist jedoch in höchstem Maße irrational und esoterisch. Nicht nur, dass das Körpermaß beliebig gewählt ist, es ist auch vermessen und sinnlos, überhaupt dieses Einheitsmaß aufzustellen. Le Corbusier geht von einem idealen Körper nach seinen Vorstellungen aus, der gesunde, männliche und athletische Arbeiter und Soldat. Insofern ist das System hochmodern, nicht nur faschistisch sondern eugenisch und menschenverachtend. Alle Menschen, die diesem Gardemaß nicht entsprechen sind für Le Corbusier gar keine. Die entsprechenden Menschen bekommen eine Wohnwabe in einem hässlichen Betonklotz.

Bester und schlimmster Ausdruck: das Kloster Sainte-Marie de la Tourette

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Architektur regressiv: zurück in die Höhle

Die sogenannten Stadthäuser in Leipzig

Stadthäuser in Leipzig heißen kleine Einfamilienhäuser, auch ohne Garten, die in Baulücken, die die Royal Airforce und die US Airforce schufen,  eingepasst werden. Der Bau der Häuser wird von der Stadt Leipzig als Stadtentwicklungsmaßnahme auch finanziell gefördert. In den Häusern sollen überwiegend Kleinfamilien wohnen.

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