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Wohnwaben für den nationalsozialistischen Bienenstaat

Dass Le Corbusier ein ausgemachter Faschist Nazi und Antisemit war, hat offensichtlich die hippen Bastelbedarfsverkäufer in Berlin nicht davon abbringen können ihren Laden „Modulor“ zu nennen, das Motto „material total“ überrascht da auch nicht mehr.

Le Corbusiers versuchte mit seinem Modulor, den Goldenen Schnitt mit einem menschlichem Standardmaß von 175 bzw. 183 cm zusammenzubringen:

Das Bild zeigt das resultierende Proportionssystem, die Grundlage für das architektonische Schaffen Le Corbusiers. Für Paul v. Naredi-Rainer ist dieses System  noch 1982 „bedeutendster moderner Versuch, der Architektur eine am Maß des Menschen orientierte mathematische Ordnung zu geben“. Was als Essenz rationalistischem Planens und Bauens erscheint ist jedoch in höchstem Maße irrational und esoterisch. Nicht nur, dass das Körpermaß beliebig gewählt ist, es ist auch vermessen und sinnlos, überhaupt dieses Einheitsmaß aufzustellen. Le Corbusier geht von einem idealen Körper nach seinen Vorstellungen aus, der gesunde, männliche und athletische Arbeiter und Soldat. Insofern ist das System hochmodern, nicht nur faschistisch sondern eugenisch und menschenverachtend. Alle Menschen, die diesem Gardemaß nicht entsprechen sind für Le Corbusier gar keine. Die entsprechenden Menschen bekommen eine Wohnwabe in einem hässlichen Betonklotz.

Bester und schlimmster Ausdruck: das Kloster Sainte-Marie de la Tourette

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